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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Keine Antikörper f. Sjögren-Entnahme d. kl. Speicheldrüse?
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BeitragVerfasst: 18.08.17, 04:12 
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Registriert: 14.09.05, 20:31
Beiträge: 143
Hallo liebe Experten, :)
ist die Entnahme einiger kleiner Speicheldrüsen noch notwendig, wenn bei der Blutuntersuchung keine der spezifischen Antikörper eines Sjögren-Syndroms gefunden wurden?
Auch der Rheumawert ist jahrelang schon, in Ordnung.

Die Augentrockenheit wurde im Februar dieses Jahres mit dem Schirmertest 1, mit einem Wert von fast 5mm gemessen.
Es liegt zudem schon lange eine Nasen- Rachen, und Mundtrockenheit, mit jetzt zeitweise vorkommendem Speichel, "der sich wie Bindfäden"zieht, und kleinen wiederkehrenden Schwellungen in der Wangenschleimhaut des Unterkiefers vor, (meist erbsengroße, kleine weiche Knubbel, die so schnell wie sie auftreten, wieder verschwinden), und eine allgemeine Trockenheit der Atemwege.
Die Trinkmenge an Mineralwasser beträgt ca. 3Liter täglich.

Bereits 1987 wurde als Folge einer viel zu frühen Menopause, und der damit fehlenden Hormone, u.A. eine Trockenheit aller Schleimhäute (auch des Darms) vorhergesagt.
(Die Menopause hatte etwa ein Jahr nach dem Pupertätsbeginn eingesetzt)
Als Auslöser der zu frühen Menopause wurde damals eine nicht näher bestimmte Autoimmunerkrankung angenommen, jedoch nicht nachgewiesen, bzw. bewiesen, da man nach 15 Jahren "Untersuchungs-Verspätung" keinen kausalen Zusammenhang mehr finden konnte.

Während einer Zahnbehandlung sind jetzt im Mai, die Knubbels in der Wange aufgefallen, sie waren aber auch vorher schon da.
Daraufhin erfolgte eine spätere Untersuchung in der HNO-Abteilung eines Krankenhauses.
Dort äußerte man trotz des Hinweises auf die fehlenden Hormone, den Verdacht auf das oben genannte Syndrom, und wollte es gleich durch eine Op bestätigen.
Die Op wurde bereits terminiert.
Sie müsste in Vollnarkose durchgeführt werden, da örtliche Betäubungsverfahren nicht wirken.

Da ein sehr hohes Narkoserisiko besteht, wurde letzte Woche durch den HA erst einmal die fehlende Blutuntersuchung auf die Antikörper dieses Syndroms, und anderer, möglicher Autoimmunerkrankungen durchgeführt. Laut gestriger Aussage der Praxis sind die Antikörperuntersuchungen alle negativ. Das weitere Vorgehen konnte aber noch nicht mit dem Arzt besprochen werden, da die Praxis eigendlich Urlaub macht.

Der Speichel liegt manchmal wie Haare über den Zähnen, und kann mit Hilfe eines Wattestäbchens dünn und lang wie Haare oder eben Bindfäden, aus dem Mund gezogen werden.
Die kleinen fast immer erbsengroßen Knubbels verursachen nur dann Schmerzen (leichter Druckschmerz) wenn sie berührt werden, oder wenn man an diesen Speichelfäden zieht...

Wie groß ist jetzt die Notwendigkeit diese Störung des Speichelflusses abzuklären?

Gibt es hier Erkrankungen, die eine operative Entnahme, trotz eines sehr hohen Narkoserisikos wegen div. Allergien und Unverträglichkeiten auf die Narkose-und Schmerzmittel, rechtfertigen?
(Die letzte Narkose war eine Gasnarkose, weil man sich nicht mehr traute, Narkosemittel zu spritzen. Für die geplante Op sollen aus dem anderen Krankenhaus die Unterlagen zur letzten Narkose vom Patienten beschafft werden.)

Können auch Schluckbeschwerden, vom fehlenden Speichel und dem Feuchtigkeitsmangel im Mund und Rachen, verursacht werden?
Im Internet las ich, das dieses Syndrom durch Rheumatologen diagnostiziert wird.
Leider weis ich nicht recht, in welches Forum dieses Thema gehört, HNO, Augen oder Rheumatologie?
Bitte es entsprechend zu verschieben, wenn nötig. Danke

Über Antworten würde ich mich freuen
Mit freundlichen Grüßen
MS


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