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medizin-forum.de • Thema anzeigen - Schambeinentzündung - Hilfe gesucht
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 Betreff des Beitrags: Schambeinentzündung - Hilfe gesucht
BeitragVerfasst: 08.02.15, 17:45 
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Registriert: 08.02.15, 17:29
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Hallo zusammen,

sicherlich wurde das Thema Schambeinentzündung in den verschiedensten Foren schon heiß diskutiert, aber selten habe ich Beiträge von Sportlern gefunden, die berichten, wie sie diese lästige Verletzung überwunden haben. In diesem Sinne hoffe ich das jemand vielleicht meine Erfahrungen geteilt hat und mich raus holt vom Rand der Verzweiflung... :cry:

Vielen Dank schonmal im Voraus für das Lesen dieses etwas längeren Textes!

Zu mir und meinem Krankheitsverlauf:

Ich bin 22 Jahre und leidenschaftlicher Sportler und Vereinsfußballer. Neben 2 Fußballtrainings in der Woche und dem Spiel am Sonntag gehe ich noch 2-3 Mal die Woche ins Fitnessstudio. Ich liebe es Sport zu machen und kann es wirklich nicht ab, nicht fit zu sein, was momentan leider unvermeidbar ist.

Zum Thema: Im September letzten Jahres (2014) hat ich nach einem Spiel auffallende Schmerzen in der rechten Leistengegend. Während des Spiels selber nix besonderes gemerkt. Da ich danach eh 2 Wochen in Urlaub geflogen bin, dachte ich mir, nach dieser Pause wird es schon weg sein. Leider falsch gedacht... Am ersten Training wieder leichte Schmerzen, die sich aber vor allem bei Schuss- und Richtungswechselbewegungen ausprägten. Training abgebrochen und zu unserem Vereinsphysio gegangen, der meinte ich hätte eine Adduktorenzerrung verschleppt und es hätte sich da was verklebt. Nach 10 Einheiten Physiotherapie und Fußballstop noch keine wirkliche Besserung in Sicht, also nochmal 10 Einheiten mit teils Massage/ teils wirklich intensiven Stabi und Kräftigungsübungen gemacht. Da mittlerweile eh Dezember war und die Hinrunde so gut wie vorbei, wollte ich kein Risiko eingehen und bis auf die Wintervorbereitung Ende Januar warten. Wohlgemerkt bin ich aber während diesen 3 Monaten weiter ins Fitnessstudio gegangen, was sich nicht wirklich als Problem darstellte. Ich habe lediglich ein paar Übungen weggelassen, die extreme Belastung der Adduktoren/Leistengegend mit sich führen.

Teil 2 der Geschichte:
Nach also fast 5 Monaten Pause bis Januar 2015 wollte ich am Start der Rückrundenvorbereitung wieder teilnehmen und wir begannen anfangs nur mit Laufeinheiten, die aber recht intensiv waren. Da ich schon wieder ein ungutes Gefühl bekam und der Schmerz nicht wirklich weg war, bin ich dann endlich mal zum MRT gegangen. Es stellte sich eine Schambeinentzündung raus, die nur rechts und laut Arzt nicht in der Form ausgeprägt ist, wie er sie sonst bei Profifußballern kennt, die er auch behandelt. Also quasi keine gravierende Entzündung, sodass er mir 6 Wochen absolute Sportpause verodnete. Er meinte, in den schlimmeren Fällen mache er sonst eine "Einkerbung" und setzt die Patienten für 6 Wochen in den Rollstuhl (?!). Ebenfalls solle ich keine Spritzen oder entzündungshemmende Mittel nehmen. Ich wusste jetzt nicht, ob ich darüber glücklich sein sollte, aber jetzt bin ich seit Ende Januar, also (erst) 2 Wochen absolut ohne Sport unterwegs...

Aktuell:
Sehr merkwürdig finde ich, dass sich während dieser Zeit die Entzündung in meinem subjektiven Empfinden verschlimmert hat. Nicht gravierend, aber ich hab auf einmal leicht-stechende Schmerzen nach längerem Stehen oder spazieren gehen, die sich auch wie eine leichte Blockade anfühlen und vor ein paar Wochen noch nicht so da waren. Ich hab irgendwie nicht das Gefühl, dass mir diese Sportpause irgendwie helfen wird. Ein guter Freund von mir, der bei demselben Arzt dieselbe Diagnose gestellt bekommen hat, empfahl mir einen Osteopathen (in Köln), der ihm unheimlich schnell helfen konnte, da er anscheinend irgendwas blockiert oder "verstellt" hatte.

Ich hoffe jemand kann mir ein wenig weiterhelfen und hat vielleicht Antworten auf meine Fragen:
- Hat jemand einen ähnlichen Krankheitsverlauf und ist über diese miese Verletzung drüber gekommen?
- Hat jemand Erfahrungen mit Osteopathen oder kann vielleicht einschätzen, ob das helfen könnte? Wie sieht das hier mit den Kosten aus? Bin (glücklicherweise...) über meinen Vater privat versichert.
- Kann es sein, dass das Weglassen von Kraft- und Stabiübungen garnicht so sinnvoll ist?
- Ich habe in diesem Zusammenhang manchmal den Begriff ISG-Blockade gelesen. Was bedeutet das genau und wie könnte das hierzu passen?
- Wie kann es sein, dass diese Sache einfach schon soo lange andauert? Ich hab in anderen Texten von Leidengeschichten über einem Jahr gehört :shock:
- Wie werde ich diese bescheuerte Sache wieder los ohne komplett die Geduld zu verlieren? :ironie:

Ich wäre wirklich sehr dankbar, wenn sich jemand etwas Zeit hier für mich nehmen würde!


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BeitragVerfasst: 04.01.17, 12:17 
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Registriert: 04.01.17, 12:14
Beiträge: 1
Hallo, ich habe die gleichen Schmerzen seit 2 Monaten und obwohl ich in der Zeit nichts gemacht habe weder Fussball gespielt noch ins Fitness Studio gegangen bin immer noch diese Schmerzen.
Wie schaut es bei dir aus ? Kannst du mir Tipps geben bitte ?


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